08 Feb

MOHN.LAND.SCHAFFEN

 

 

Intendant Lars Tietje eröffnete die Ausstellung mit Fotos von Joachim Ronniger. Foto: Olaf Schulze

Nordhausen. Im Foyer des Theaters würdigt seit Freitagabend eine kleine Ausstellung ausgewählter Fotografien das Werk des verstorbenen Hobbyfotografen und Requisiteurs Joachim Ronniger. „Ronni”, wie ihn Freunde und Kollegen nannten, wäre an diesem Tage 68 Jahre alt geworden.

 

Seiner früheren Kollegin Nicole Mattern ist es zu verdanken, dass sich etwa 60 Besucher zur Vernissage an seiner ehemaligen Arbeitsstätte einfanden. “Ich hatte die Idee zu einer Ausstellung schon kurz nach seinem Tod”, erzählt sie. Ihr hatte Ronniger unzählige Fotos hinterlassen. Zum Titel “Mohn. Land. Schaffen” entschied sie sich, weil “Ronni so gerne Mohn fotografiert hat”. Die Bilder zeigen Mohn auf Feldern und in Nahaufnahmen in allen Stadien des Werdens und Vergehens. Angefügt sind einige Selbstporträts, die weitere Einblicke in die Welt des Joachim Ronniger geben.

 

Das große Interesse der Vernissage-Gäste speiste sich neben der künstlerischen Neugier bei vielen aber auch aus persönlichen Erinnerungen. Neben Theaterleuten waren es Künstler und Vertreter des gesellschaftlichen Lebens sowie Freunde, die ihm gedachten. Ronni selbst hätte einen solchen Rummel um seine Person entschieden abgelehnt, doch weder Intendant Lars Tietje, der die Vernissage eröffnete, noch der Cellist Matthias Weicker und der Anekdoten erzählende Schauspieler Matthias Mitteldorf ließen es sich nehmen, die Vernissage zu bereichern.

 

Die Ausstellung ist im Foyer des Theaters noch bis zum 8. April zu sehen. Olaf Schulze / 08.02.16 / TA

 

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